Über mich

Foto am 24.03.18 um 14.08

Ein privater Einblick.
Ich wurde 1974 in Wien geboren.
Die Medizin hat mich erst mit Anfang 20 begonnen, zu begeistern.

Bis dahin hatte ich mein Geld in der Privatwirtschaft verdient. Geld war in meiner Kindheit nicht im Überfluss vorhanden und so hatte ich entschieden eine Lehre zu machen um meine Mutter, die an Krebs erkrankt war, durch ein Studium nicht unnötig länger zu belasten. Zudem war meine Bereitschaft zu lernen mit 16 eher überschaubar.
Der Zivildienst im Rettungsdienst brachte für mich die Wende. Trotz langer Dienste und deutlich weniger Geld war ich glücklich. Eine kurze Innenschau hatte schnell gezeigt, dass es die Arbeit mit Menschen war, die mich glücklich machte.

Ich musste also etwas ändern.
Der Rettungsdienst führte mich in die meisten Krankenhäuser der Stadt.
Und eines wurde mir dabei ganz schnell klar. Ich wollte kein Mediziner werden. Zu viel Aufmerksamkeit ging für Verwaltung und interne Rangkämpfe verloren.

Die Physiotherapeuten waren mir aufgefallen. Immer freundlich, machten sie den Eindruck sie mochten ihre Arbeit. Ein hierarchischer Aufstieg war ihnen auf Grund der Krankenhausstrukturen ohnehin nicht möglich, was ihnen die volle Aufmerksamkeit für die Patientinnen ermöglichte.

Physiotherapie sollte es also werden.
Ich hatte Glück und wurde beim ersten Anlauf auf der Akademie aufgenommen.
Die Ausbildungsjahre waren rasch absolviert und ich hatte Blut geleckt.
Die Ergebnisse in meiner Arbeit waren gut, aber Patienten symptomfrei zu bekommen dauerte mir zu lange und war zu sehr davon abhängig wie viel die Patientinnen trainierten.

Ich brauchte also mehr Wissen, das mich unabhängiger vom Trainingswillen der Patientinnen machte.
In einem Pflichtpraktikum traf ich auf einen Osteopathen, der mein späterer Mentor werden sollte. Er erkannte als Erster das Potential meiner Hände und förderte mich.

Der nächste Schritt war die Osteopathieausbildung an der Wiener Schule für Osteopathie an der ich nach meinem Abschluss noch einige Jahre assistierte.

Trotz meiner Verbundenheit mit der Wiener Schule fühlte ich mich doch in meiner craniellen Arbeit limitiert. Manche Patientinnen passten einfach nicht in die Dysfunktionsschemata, die ich kennen gelernt hatte. Ich sehnte mich nach neuen Perspektiven und neuen Lösungsansätzen.

Die Biodynamik kreuzte meinen Weg und blieb für 9 Jahre wichtiger Bestandteil meiner Weiterbildung, mit deren Hilfe ich in, bis dahin ungeahnte Tiefen therapeutischer Arbeit vordringen konnte. So war es mir möglich, Lösungsansätze abseits des therapeutischen Mainstreams zu finden.

Egal jedoch, wie ich es drehte und wendete, je mehr ich wusste, desto spezieller wurden die Probleme meiner Patientinnen und was ich in der Biodynamik nicht lernen konnte war Sachverhalte analytisch zu betrachten und auf naturwissenschaftliche Weise zu erforschen.

Zum Glück bekam ich gerade da eine Einladung von EVOST, einem internationalen Fellowship, niedergelassen in Belgien, mit dem Anspruch Evolutionsmedizin und naturwissenschaftliche Forschung in der Osteopathie zu behandeln. Seit einigen Jahren fahre ich nun regelmäßig nach Belgien um dort Kollegen und Freunde aus aller Welt zu treffen um mit ihnen weiter zu lernen.

Nach all diesen Jahre kann ich nicht sagen, dass ich ausgelernt habe, aber ich bin auf wundersame Weise unverändert fasziniert von der Natur in allen Dingen.

Die Natur, mit ihrer Einfachheit und Kompromisslosigkeit, ist es die mich jeden Tag aufs Neue inspiriert und mir Lösungsansätze für alle möglichen Problemstellungen liefert.

So dass das was ich tue, heute für mich eben so Lebensphilosophie wie Arbeit ist.

Newsletter abonnieren

Abonnieren Sie meinen kostenlosen Newsletter,
um regelmäßig über Neuigkeiten aus meiner Praxis informiert zu werden.