Meine Arbeit
Es gibt ein Problem. Ich habe eine Idee wie wir es angehen können.
Gemeinsam finden wir heraus, ob wir mit dieser Idee ein erfolgreiches Therapiekonzept zusammenstellen können. Wenn uns das in der Erstordination gelingt, ist das der Beginn einer effizienten Zusammenarbeit.
Um sinnvoll arbeiten zu können, brauche ich als Therapeut zu aller erst einen Blick aufs Ganze. Nicht die Verletzung steht alleine für sich, sondern der Mensch mit seinem Umfeld und seiner Geschichte, die zu guter Letzt zu der Verletzung geführt hat, mit der er oder sie zu mir gekommen ist. Der Mensch ist in Körper, Geist und Seele ein Ganzes. Aber nicht nur das. Wir sind auch in ständigem Austausch mit unserer Umwelt. Bei komplizierten, langen Krankheitsverläufen mit wenig Erfolg kann dies zu berücksichtigen den entscheidenden Unterschied machen, um gesund zu werden.

Mein Schwerpunkt ist das Bindegewebe (=Faszie). Dieses verbindet und organisiert unseren Körper. Abweichungen von Gewebedichte oder Verlaufsrichtung korrekt einzuschätzen macht es mir möglich Schmerzen rasch richtig zu verstehen.
In manchen Situationen ist ein individuelles Training der beste Weg, für manche das Korrigieren einzelner Faszienverläufe und wieder andere benötigen mehr Freiraum in Bauch oder Kopf um wieder zurück in die eigene Gesundheit zu finden.
Vor allem die Auseinandersetzung mit Evolutionstheorie und Embryologie haben mir gezeigt wie wichtig es ist zu berücksichtigen was wir als Menschheit alles können und wieviel Potenzial in unseren Körpern liegt
Selbst meine Auseinandersetzung mit Zellbiologie hat mir geholfen im Kleinen das große Ganze Mensch besser zu verstehen. Ich habe schon vieles gelernt. Heute kann ich oft die Spuren sehen, die Traumata in den Körpern meiner Patientinnen hinterlassen haben. Spuren der Verdichtung, wie sie ein schwerer Bagger in frischem Waldboden hinterlassen würde. Ich kann sie lesen, ihnen folgen und sie lösen.